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Extremsport
27.09.2025 • Beitrag von Dreiklang erstellt. • 167 Aufrufe
Ein Radfahrer nimmt an einem 72-Stunden-Rennen teil und gönnt sich in dieser Zeit kaum mehr als zweieinhalb Stunden Schlaf.
Nach zwei Tagen beginnt er stark zu zittern, sein Puls fällt ab, die Kälte zieht in seinen Körper, seine Gedanken werden langsamer und die Bewegungen unsicher.
Die Gefahr mit den Hütehunden beim Radrennen
Was von außen wie Zusammenbruch wirkt, ist in Wahrheit der Eintritt in eine tiefere Integrationsphase.
Der Mensch fürchtet diesen Punkt oft, weil er sich sehr nahe dem Sterben anfühlt – das Bekannte bricht weg, die Kontrolle scheint verloren.
In Wahrheit öffnet sich hier eine Schwelle.
Wer erkennt, dass hinter den Symptomen wegen der mentalen Panik keine Auflösung steht, sondern die Präsenz, die alles trägt, der geht hindurch und erfährt die nächste Ebene.
Extremsport und seine nahen Formen machen damit sichtbar, was auch in anderen Feldern geschieht
Energie wird bis an die Grenze ausgereizt, und genau dort zeigt sich Ursprung als Halt und als Beobachter, aus dem jede Resonanz erkennbar wird.
Es zeigt auch, wie der Körper an die Grenze seines Energiehaushalts geführt wird.

Bei Radfahrern, Läufern oder Athleten, die über Tage hinweg mit wenig Schlaf und maximaler Belastung unterwegs sind, zeigen sich oft mentale und motorische Einschränkungen.
Diese Erscheinungen sind zwar Anzeichen für Integration, wenn der Körper Energie ins Zentrum zurück zieht, um sich neu auszurichten, aber nicht wirklich lebensbedrohend.
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Radikal betrachtet: Wenn du glaubst, du stirbst, setzt du genau diese Bewegung in Gang – gespeist aus Angst, Mangel, Defizit und Gefahr.
Das Ich reagiert auf Fehlannahmen und Interpretationen und hält sie für wahr. Werden diese Korrekturen jedoch vollzogen, zeigt sich: Leben ist nahezu unsterblich, weil Ursprung trägt.
Auch anstrengende Aktivitäten im Alltag, bei denen man an die eigene Belastungsgrenze stößt – führen an denselben Punkt.
Gehen wir ins Ganze:
Bewegung ist Erfahrung
Der Körper selbst ist seit Geburt der Resonanzträger, der dem Bewusstsein Schritt für Schritt beibringt, wie es sich in Raum und Zeit als Form bewegt.
Wenn du laufen lernst, Fahrrad fährst, Sport machst oder einfach gehst, dann ist das keine beiläufige Aktivität, sondern die ständige Synchronsetzung von Bewusstsein und Materie.
Bewegung ist also nichts anderes als die Integration des Bewusstseins in Raum und Zeit, ein fortwährendes Training dafür, wie sich Ursprung als feste Form orientiert, beschleunigt, abbremst, fällt, sich wieder aufrichtet und dabei Resonanz aufnimmt.
Sport wird damit zu einem bewussten Spiegel dieser Integration:
Er zeigt, wie sehr Bewusstsein schon gelernt hat, sich in der physischen Verdichtung nicht nur zu behaupten, sondern die Bewegung selbst als Resonanzfeld zu führen.

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