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Weltenspaltung
Interdimensionale Transkription (Übersetzung) • 50 Aufrufe
Hallo alle zusammen, hier ist Anu.

Wir setzen unsere Diskussion über Angst fort und haben uns bereits angesehen, wie Zweifel und Unsicherheit die Spaltung des Selbst in zwei Welten verursacht haben – die Welt des Geistes und die Welt des Physischen. Diese Spaltung erzeugt Angst, die sich in deinem Geist-Bewusstseins-System als ständige, allgegenwärtige Erfahrung manifestiert.
Anu steht für: An (Gottheit) (akkadisch Anu), eine sumerisch-akkadische Hauptgottheit.
Diese Angst hält dich in einem Zustand der Trennung zwischen Geist und Körper gefangen. Die Stimme der Angst spricht sowohl zu deiner geistigen als auch zu deiner physischen Welt, denn ihr Ursprung liegt in der Spaltung, die ich durch die Erschaffung des Geist-Systems und des physischen Körpers manifestiert habe.

Ich habe diese Spaltung nicht absichtlich erschaffen, um eine Trennung darzustellen. Sie entstand aus verschiedenen kumulativen Prozessen, doch sie repräsentiert genau diese Trennung. Als Wesen bist du nun in diese beiden Welten gespalten – den Geist und den Körper.

Diese Spaltung erzeugt Zweifel und Unsicherheit: Du weißt nicht, in welcher der beiden Welten du existieren sollst. Dieser Zweifel und diese Unsicherheit führen zu Reibung und Konflikt, die sich als Angst manifestieren. Diese Angst wird zu einer eigenständigen Entität, die deine Bewegungen in diesen beiden Welten reguliert.

Die Angst entscheidet für dich, in welcher Welt du sein sollst, und wird so zu deiner Stimme, deinem Anker und deinem Maßstab. Sie bestimmt, in welcher Welt du existierst und wie du dich in ihr bewegst.

Die Angst ist auch der Grund, warum du dich um dein Überleben kümmerst. Wenn dein Geist-Bewusstseins-System Energie benötigt, wird die Angst in dir verstärkt, und du suchst nach Wegen, diese Energie zu beschaffen. Wenn dein Körper geschwächt ist – durch Krankheit oder Schmerz –, treibt dich die Angst dazu, dich um ihn zu kümmern.

Doch was die meisten Wesen nicht erkennen, ist, dass es die Angst ist, die dich antreibt – und nicht eine selbstbestimmte, gleichwertige Bewegung, in der du wirklich eins mit deinem Geist und deinem Körper bist. Die Angst regelt dein Überleben, sowohl im Geist als auch im Körper.

Wenn etwas mit deinem Körper passiert, ist deine erste Reaktion Angst. Wenn etwas in deinem Geist geschieht, ist deine erste Reaktion ebenfalls Angst. Es gibt selten einen Moment der Stille, der Stabilität oder der bewussten Betrachtung. Stattdessen herrscht diese ständige, kontinuierliche Angst, die dich zwischen den Welten des Geistes, des Körpers und der äußeren Realität hin- und hertreibt.

Ein Beispiel dafür ist das Aufwachen am Morgen. Der erste Atemzug ist oft ein Angst-Atemzug der dein Überleben im Geist und im Körper aktiviert. Dein Körper hält für einen Moment inne, und dein Geist beginnt sofort, sich zu bewegen. Diese Energieaktivierung macht es schwer, den Tag in Stille und Gleichgewicht zu beginnen.

Diese ständige Erfahrung der Angst resultiert aus der Spaltung in zwei Welten – Geist und Körper. Je mehr du dich mit deinem Geist und deinem Körper in Gleichheit und Einssein verbindest, desto mehr wird diese Angst nachlassen.

Ein weiterer Aspekt der Angst ist die Unbekanntheit des Physischen für den Geist. Der Geist sieht den Körper als dunkle, unbekannte Welt – eine Welt, die er fürchtet. Für den Geist ist der Körper wie ein tiefer, dunkler Brunnen, in den er nicht hinabsteigen möchte. Der Geist zieht es vor, Mechanismen zu nutzen, um Energie aus dem Körper zu extrahieren, anstatt sich vollständig mit ihm zu verbinden.

Diese Angst vor dem Unbekannten zeigt sich auch in deinem Prozess der Veränderung. Der Geist will nicht in die Dunkelheit des Physischen eintauchen, denn er fürchtet, was jenseits des Lichts liegt. Diese Angst manifestiert sich in inneren Dialogen, Gedankenmustern und Verhaltensweisen, die du nicht aufgeben willst.

Es ist wichtig zu erkennen, dass diese Angst ein Schutzmechanismus des Geistes ist. Der Geist will dich davon abhalten, in die Dunkelheit des Physischen einzutauchen, denn er fürchtet, dass dies sein Ende bedeuten könnte. Doch diese Angst hält dich davon ab, wirklich eins mit deinem Körper und der physischen Existenz zu werden.

Um diese Angst zu überwinden, musst du lernen, in Stille und Gleichgewicht zu atmen – ohne die Aktivierung der Angst. Beginne deinen Tag mit bewusstem Atmen und der Verbindung zu deinem Körper, anstatt dich sofort in die Energie des Geistes zu stürzen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Beziehung zu Familie und Freunden: Oft sind es die Menschen, die dir am nächsten stehen, die dich am meisten betrügen oder verraten können. Diese Dynamik entsteht aus der Angst, betrogen oder verraten zu werden, und führt dazu, dass wir stille Vereinbarungen treffen, um die Beziehungen aufrechtzuerhalten.

Es ist entscheidend, diese Beziehungen zu untersuchen und zu verstehen, wie sie die Dynamiken in deinem Geist widerspiegeln. Doch bevor du versuchst, andere zu ändern, musst du zuerst dich selbst ändern. Gehe deinen eigenen Prozess der Selbstreflexion und Veränderung, bevor du versuchst, andere zu beeinflussen.

Nutze die Unterstützung von Gleichgesinnten in Foren oder Online-Communities, um echte Beziehungen aufzubauen, die dein Wachstum und deine Entwicklung fördern. Doch sei vorsichtig, das Wissen und die Informationen, die du erhältst, nicht als Waffe gegen andere einzusetzen.
Hoppla !
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